Hier findest Du einen kleinen Reisebericht zu unserer Alpenspasstour 2022, die uns in Frankreichs großen Osten führt. Die neuesten Einträge stehen oben, die älteren also unten 😀
Hier solltest Du sehen können, wo wir waren und gerade sind:
Der Spaß neigt sich stark dem Ende zu. Um 7:00 Uhr sind wir aufgestanden, 8:00 Uhr Abfahrt. Da das Nachtleben gestern in Oyoxanne früh geschlossen hatte, sind alle fit.
Bis Besançon werden wir noch gemeinsam fahren, dann nach einem Kaffee jeder in Richtung Heimat. Ca. 650km ohne Autobahn, relativ entspannt und nicht zu vergleichen mit den Gewlttouren aus Cortina d'Ampezzo in früheren Jahren.
Gefrühstückt haben wir in Bracon in bzw. vor einer Boulangerie.
Anfangs sind wir noch kurvige Sträßchen gefahren, haben aber bald bemerkt, dass die Zeit davoneilt, da wir bis Épinal noch über 5 Stunden zu fahren hatten, also sind wir auf die Rue National gewechselt und waren gegen Mittag in Remiremont, südlich von Épinal.
Dort haben wir uns nach einem letzten gemeinsamen Getränk und dem Aufteilen der Kasse verabschiedet. Sodann haben uns die Navis tatsächlich direkt in verschiedene Richtungen geschickt, mich nach Nancy, die Hessen nach Mühlhausen aka Mulhouse.
Der Rest der Fahrt war Routine, kurz in Thionville nochmal für 1,53 € tanken, dann durchfahren bis nachhause, wo ich um 18:20 Uhr angekommen bin. Noch genug Zeit, um gemütlich auszupacken.
Der Tag sah wie folgt aus:

Statistik
Und so die Gesamtstatistik, von RLP aus:

Gesamtstatistik
Die Rückreise führt uns über Grenoble. Etwas weiter westlich, aber auch hier finden sich viele schöne Strecken, wenn auch nicht die großen Alpenpässe.
Insgesamt waren wir an diesem Tag viel unterwegs, da wir mindestens wieder bis auf die Höhe des Genfer Sees kommen wollten.
Wir sind auch am Lac de Serre-Poncon, einem riesigen Stausee, vorbeigekommen. Auch hier fehlt jede Menge Wasser, wie überall in den Gebirgsflüssen und Seen.

Der Lac der Serre-Ponçon
Wie jedes Jahr musste auch diesmal wieder etwas Thrill auf der Tour her. Wir standen plötzlich vor einem Weg, der mit Einfahrt Verboten und "gefährliche Strecke" markiert war. Da uns das Navi aber dort hoch schicken wollte, haben wir nicht lange gezaudert. Tatsächlich war der Weg winzig, steil und voller enger Spitzkehren, aber nicht sehr lang. Leider hat Walter wieder die Kontrolle über sein Motorrad verloren und ist damit umgefallen.
Übernachtet haben wir dann in Oyonnax. Das haben wir auf dem Hinweg schon auf den Schildern gelesen und deshalb bei einer Pause 2 Apartments für 153 € gebucht. Also mussten wir auch dort ankommen...
Gegen 19:00 Uhr hatten wir es geschafft. Wir mussten uns dann beeilen, um noch etwas zu essen zu bekommen. Der erste türkische Pizza-/Dönerladen war uns. Es gab kein Dönerfleisch mehr, also gab es Pide und Lahmacun mit Ayran. Lecker und ausreichend, sowie spottbillig.
Danach wollten wir noch einen kleinen Umtrunk zu uns nehmen. Wir fanden, nachdem wir die ganze Stadt zu Fuß erkundet haben, eine kleine sympathische Bar, in der nur ein Gast saß. Hier gab es etwas Bier und Wein; aber bald sind wir müde und erschöpft ins Bett gegangen.
Die Unterkunft lag in der Rue Paradis und war eigentlich recht nett.

Die Unterkunft in der Rue Paradis 1

Die Unterkunft in der Rue Paradis 2
Die Fahrstatistik von heute:

statistik
Statt im Hotel zu frühstücken, haben wir uns nach dem Weckruf um 7:30 Uhr ein belegtes Baguette bei der Bäckerei gegönnt.
Dann sind wir weiter Richtung Süden gefahren über den Col d'Izoard. Gegen 8:30 Uhr hat es angefangen zu regnen und ca. eine Stunde angedauert. Alle mehr oder weniger nass, aber das hat der Freude keinen Abbruch getan.
Wir sind weiter nach Jausiers gefahren und haben dort getankt. Die einzige Tankstelle weit und breit; hier waren wir auch schon mal.
Dann ging es über den Col de la Bonnette, ein herausragend schöner Pass, bis nach St. Etienne. Hier wollten wir kurz planen, haben dann aber doch eine hervorragende Pizza gegessen.
Während des Essens wurde erörtert, ob wir ans Meer fahren oder noch mehr Kurven suchen. Die Abstimmung hat das Meer verworfen... stattdessen haben wir entschieden, den Scheitelpunkt hier zu setzen und die Rückreise anzutreten. Wir fuhren zunächst über den Col des Champs und dann über den Col d'Allos nach Barcelonnette. Die durch die entfallene Tour zum Meer gewonnene Zeit werden wir irgendwie schon zu nutzen wissen.
In Barcelonnette haben wir über Booking.com das Apart Hotel gefunden. Ein Familienzimmer für 123,60 €, ein Traum. Das Zimmer und das Hotel sind dem Preis angemessen... mehr braucht man eigentlich nicht zu sagen.
Das ApartHotel in Barcelonnette
Barcelonnette selbst ist ein schönes Städtchen.

Blick in die Amüsiermeile von Barcelonnette
Wir sind vor dem Bezug noch schnell zum Carrefour gefahren und haben Brot, Wurst, Käse sowie Rot- und Weißwein gekauft und haben damit einen französischen Abend gefeiert.
Über die Autobahn wäre es von hier nachhause 960km und 10 Stunden, wir kommen also in 2 Tagen gut nachhause.

statistik
Nach einem französischen Frühstück mit Croissant und Café - außer Baguette und Marmelade gab es sonst nichts - sind wir gegen 9:00 Uhr gestartet.
Zunächst durch Annecy am See vorbei Richtung Albertville, danach wurde es aber richtig schön.
Wir sind über den Col de Forclaz gefahren, dann zum Col de Roselend mit dem spektakulären Lac de Roselend

Der Stausee Lac de Roselend
nach Bourge Saint Maurice, wo wir uns einen Kaffee gegönnt haben. Und danach noch das Tagesmenü mit Salat, Lachs mit Reis und Tiramisu.

Lecker Pause und Essen
Zwischendurch gab es einen kurzen Schreckmoment, als eine rote Warnleuchte an der BMW aufleuchtete, nach ein paar Kilometer und einem Päuschen haben aber die Selbsthaltungskräfte den Fehler behoben.

Pause mit Schreckchen
Weiter ging es Richtung Brinançon. Zunächst über den Col d'Iseran, 2700m und tolle Aussichten:

Echt schön hier oben
Leider hat eine spontane Tankstellensuche das Navi verwirrt, so dass wir ca. 1 Stunde mit Wegsuchen verplempert haben. Zu allem Überfluss fing es dann noch an zu regnen, aber mit etwas Gas nach Süden konnten wir dem drohenden Unwetter entrinnen.
Wir sind dann aber über den Col de Telegraph und den Col du Galibier über den Col de Lautret nach Briançon gefahren. Dort sind wir gegen 18:00 Uhr angekommen und haben uns entschieden, in dieser einladenden Stadt zu übernachten. Das Meer war ohnehin nicht in Reichweite und die pittoreske Innenstadt sah sehr verheißungsvoll aus.
Quartier haben wir im Sowell Parkhotel aufgeschlagen, sehr nette und hilfreiche Dame an der Rezeption.

Das Sowell Parkhotel
Hier gab es erstmal einen Besuch im Schwimmbad, an dem fast alle teilnahmen. Dann stürzten wir uns ins Nachleben.

Fluss durch Briançon
Der Weißwein in Briançon mutet durchaus seltsam an und steigert das Wohlbefinden am nächsten Tag nicht gerade.

Komischer Wein in Briançon

Die Fahrstatistik
Heute ist der große Tag: Es geht los! Das Treffen in Forbach hat gut funktioniert, nur der Treffpunkt (McDonalds) hatte noch geschlossen.
Wir haben deshalb getankt (für 1,70 €!!! in Deutschland 2,10 €) und sind weitergefahren.
Durch den großen Osten Frankreichs über die Nationalstraßen, durch Burgund Richtung Annecy. In Doucier machen wir die erste größere Pause, mit kaltem Getränk und Gebäck.

Erfrischung
Danach wollten wir noch 1-2 Stunden fahren und dann eine Unterkunft suchen.
Später haben wir nochmal für 1,41 € getank.

Nur zum Vergleich: In Deutschland 2,10 €
Es kommt der Verdacht auf, dass man in Deutschland hinter das Licht geführt wird 🤔. Beim nächsten Tankstopp haben wir zwar 1,60 € bezahlt, aber immernoch günstig.
Über Besançon sind wir fast bis nach Annecy gelangt. Dort haben wir uns an der Straße in ein lustiges Hotel im Western-Look eingemietet. Ein großes Zimmer für 180 € für 5 Personen, da kann man nicht meckern.

Sofort sympathisch 😎
Hier lassen wir den Abend ausklingen...
Burger im Hotel
Bis Annecy sind wir weiter gekommen, als ich gedacht habe. Die Tagesstatistik kann sich sehen lassen:

Die Tagesstatistik Tag 1
Nach einigen Verwirrungen um eine Verschiebung, den Treffpunkt und die Abfahrtszeit steht jetzt fest:
Das sind die Stationen, die angefahren werden möchten, den Export der Liste bietet TomTom nicht an🤦🏻♂️:[^1]

Die Stationen der Reise
[^1]:Den Treffpunkt haben wir verschieben müssen, weil wir nicht durch die Schweiz fahren wollen.
Nach langem aber wenig intensiven Hin und Her haben wir nunmehr einen Termin gefunden. Anfang September geht es los. Wir hoffen, dass CoViD-19 bis dahin keine weitere Welle veranstaltet hat und unser Plan aufgeht. Bis dahin werden noch einige Kilometer unter die Räder kommen.
Traditionell ist das der Zeitpunkt, ab dem die Vorfreude steigt 😀!
Jetzt wo der Termin steht, findet sich alles anderen von selbst. Treffpunkt ist der Burger King LeQuartier-Hornbach 29, Neustadt an der Weinstraße. Uhrzeit: 8:30 Uhr.
Die beabsichtigte Route durch die Grandes Alpes kann hier heruntergeladen und hier angesehen werden.
Den TÜV ohne Mängel bestanden, mit 19 Jahren. Wieder für 2 Jahre Ruhe.
Bei BMW-Baum in Bad Neuenahr-Ahrweiler gibt es auch die kleinsten Teile für alles von BMW. Damit konnte ich ein paar Alterserscheinungen günstig ersetzen. Jetzt müssen wir nur noch einen Termin finden.
Ein Urlaub ohne Reise hat es mir ermöglicht, die 70.000er Inspektion an der BMW durchzuführen. Das erste mal im Leben Venilspiel eingestellt, das scheint keine Hexerei zu sein. Die Probefahrt wird mich zum TÜV führen. Nachdem ich die verstorbene Batterie im Winter ausgewechselt habe, müsste die R 1150 GS jetzt wieder bereit sein für neue Abenteuer.
Abenteuerlich wird es bestimmt, da ich auch ein neues Navi, das TOMTOM 500, erworben habe. Alles etwas anders, aber ob es was taugt, zeigt sich auf der Strecke 😉.

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