Um 8:00 Uhr haben wir uns in der Antoniusstraße getroffen und sind dann weiter nach Ulmen zum Treffpunkt gefahren. Von dort ging es über Luxembourg nach Gérardmer.

Alle 10 beim Treffen am Netto in Ulmen
Die Fahrt mit Tankstopp in Luxembourg war entspannt. Nur Marco hat geweint, aber ohne Grund. Kaum in Frankreich haben wir eine Rast gemacht und ausgiebig gefrühstückt, an der Raststätte Saint Rémys, ESSO[^1]. [^1]:Danke Zappi!

Rast an Saint Rémys
Von dort ging es weiter nach Gérardmer. Kurze Anfahrt, schöner Ort, tolles Haus, netter Vermieter.

Das schöne Haus am See

Das schöne Haus aus anderer Perspektive
Jedes Paar hat ein eigenes Schlafzimmer - die Verteilung wurde demokratisch verlost - mit eigener, sehr ansprechender Nasszelle.
Nach der Ankunft ging es erstmal in den Container-styled-Pool.

Am Pool

Im Pool

GNTM: Gérardmers Next Topfmodel

Die Barkeeperin

San Miguel unter Wasser
Trotz der Müdigkeit durch die Aquagymnastik haben wir uns noch aufgerafft und gegrillt. Essen ist der Sex des Alters:

Gemeinsames Essen verbindet
Das Essen auf der Veranda wurde von einem beeindruckenden Wind begleitet. Eine der Herausforderungen bestand darin, die Gabel so zu halten, dass das Essen nicht heruntergeweht wurde.
Danach haben wir zur Ertüchtigung eine Runde Tischkicker gespielt; und natürlich haben ALLE gewonnen!

Im Fußballwahn für Kleine
Als die ersten Krieger vom anstrengenden Tag niedergestreckt waren

Wer viel arbeitet, darf auch viel schlafen
kam die Idee zu einem Abendspaziergang auf. Leider sind mehrere Regentropfen auf einmal vom Himmel gefallen, so dass der Spaziergang abgebrochen wurde 😖
Der Rest des Abends war kommunikatives Zusammensein guter Freunde.
Der Tag ging mit herrlichem Sonnenschein recht früh los.
Noch vor 8:00 Uhr sind Zappi und Rick zum gemeinsamen Baguettekauf aufgebrochen. Echte Männer auf Entdeckungstour; die Stadt bietet viel. Nachdem wir die Boucherie gefunden haben, war es nicht mehr weit zur Boulangerie. 5 Croissant naturelle, 5 Croissant avec chocolate, 5 Baguettes, 2 Brioche für nur 22,45 €. Wir lieben Frankreich. Selbst den Umgang mit dem Bezahlautomaten haben wir gemeistert.
Das folgende gemeinsame Frühstück war dementsprechend sehr gelungen. Wir hatten reichlich Belag dabei und konnten damit dem eigentlichen Motto des Frühstücksclubs genüge tun.

Gemeinsames Frühstück im herrlichen Domizil
Gegen 10:00 Uhr sind wir dann zum Gerdsee aufgebrochen. Ein Teil ist mit dem Auto gefahren, der Rest ist den geheimen Schleichweg, der teilweise steil bergab führt, gegangen.

Weg zum See

Der geheime Weg zum See
Dort kam es leider zu einem tragischen Unfall: Sylvia ist auf einen Stein getreten, der sich daraufhin dem Berg nicht mehr vollständig verhaftet fühlte und ins Rollen geriet, was in der Folge die Stabilität des aufrechten Ganges der Wanderin beeinträchtigte, so dass sie mit dem rückwärtigen Schwerpunkt auf einen anderen spitzen Stein prallte und sich mit dem rechten Ellbogen auf dem Boden abstützen musste.
Was harmlos klingt führte nach wenigen Stunden zum starken Anschwellen der betroffenen Gesäßhälfte, aka "Pobacke". Eine Fotodokumentation konnte den Schmerz nicht lindern, also gab es später einen Eisbeutel. Weitere Vorschläge, den J-Lo-Po zum normalen Maß zurückzuführen, insbesondere Kreuzschnitt, Punktion und Verzicht auf Alkohol und Poolbesuch wurden sofort und engültig verworfen.
Tatsächlich hat sich im Laufe des Tages ein schlimmer, großflächiger Bluterguss entwickelt, der zu einer massiven Verhärtung geführt hat. Bildlich kann man sich das so vorstellen:

Etwa so verhärtet war Ylvies Bluterguss
Trotz dieser schlimmen Verletzung sind wir noch um den gesamten See gewandert.

Der Gerdsee

Auch das Ufer ist schön
Am See gab es eine schöne Rast von den Frauen mit Cremant und Rick und Schokocroissant. Hier wurden auch erste Bilder der Verletzung gefertigt.
Danach ging es weiter um den See, bis zu einem Restaurant, wo wir uns flüssig stärken konnten. Hier gab es einen Beutel Eis für J-Lo, der Rest musste sich mit Bier und Radler begnügen. Obendrauf, zur Sicherheit und zum Abschied, gab es ein Eis.

Kleine Rast mit unterschiedlichsten Kalorien
Kaum um den See herum, haben wir uns entschlossen, eine Bootsfahrt über den Gerdsee zu unternehmen. Gesagt - getan saßen wir in einer elektrischen 10-Personen-Barkasse mit einem Antrieb, der auch jedem elektrischen Rasierer zur Ehre gereicht hätte.

Alle Mitreisenden im Boot

Captain Rick Sparrow am Steuer
Leider liegt das Leben auf See nicht allen gleich und einem Leichtmatrosen wurde schlecht. Das hat sich aber später ohne Übergeben gegeben.
Wir haben die Gruppe dann notgedrungen aufteilen müssen in Wandersleut, die den geheimen Schleichweg wieder bergan in Angriff genommen und Autofahren und Einkäufern, die die weitere Versorgung der Gruppe sichergestellt haben.
Die Fußgänger haben einen kleinen Pitstop eingelegt, bei dem mehrere Junggesellen- und -Innenabschiede zu bewundern waren.

Rast und Stärkung
Dann ging es den Berg wieder hoch, bei dem noch weitere sagenhafte Naturwunder zu bestaunen waren.
Für den Abend haben wir eine Weinprobe eingeplant. Ob das noch was wird?[^2]
[^2]: Wie sich später herausgestellt hat, wurde es nichts mehr damit; die Männer haben die Bierprobe und die Frauen die Sekt-Cremant-Probe fortgesetzt.
Zunächst gingen die Männer in den Pool, danach wurde etwas gechillt.

Toller Cointainerpool und blasse Nutzer
Zum Abendessen haben wir wieder gegrillt, als Highlight gab es leckere Chorizo.
Abends gab es nach reichlich Sektkonsum noch eine Disko mit schwerpunktmäßig holländischer Unterhaltungsmusik[^3]. Die Männer haben ein kleines Kickerturnier veranstaltet.
[^3]:zB. Mart Hoogkamer - Ik Ga Zwemmen

Disco in Gérardmer

Voller Einsatz: Schwebefigur auf dem Tisch
Der begann easy gg. 8:00 Uhr; nach und nach sind Bewohner für Bewohner aus den Höhlen gekrochen und bei herrlichem Sonnenschein auf die Terrasse zum ersten Kaffee gekommen. Da das Wetter so blieb, konnten wir draußen frühstücken.
Danach sind die Frauen zu einer Shopping-Tour (angeblich!) in die Stadt aufgebrochen. Wegen der großen Überschneidung mit der Maladen-Gruppe per Kfz. Offensichtlich hatten alle Geschäfte geschlossen, denn uns wurden folgende Bilder präsentiert, die den wahren Plan der Frauen schonungslos offengelegt haben:

Plan: Shopping. Fakten: Jahrmarkt!

Stadtbummel für Fortgeschrittene

Erfolgreicher "Einkauf" unserer Damen
Wir Männer sind stattdessen Wandern gegangen und haben uns auch nicht was Planung, Anspruch, Steigung oder Sonstiges angeht lumpen lassen. Dafür wurden wir mit sagenhaften Aussichten, tollen Naturerlebnissen und der tiefen Zufriedenheit, etwas sinnvolles gemacht zu haben, belohnt.

Blick auf Gérardmer vom Gipfel der Wanderung

Nicht weniger als diesen anspruchsvollen Rundweg haben die "Alpinen Jungvögel" erwandert!!!

Holz als Werkstoff hat viele Vorteile. Aber nicht nur!
Mittags gab es wieder Spaß im und am Pool. Wer nicht so begeistert vom Wasser ist, hat sich abseits vergnügt.

Die Welt steht Kopf, der Bernd auch.
Trotz der fast unmenschlichen Belastung durch die morgendliche Wanderung sind wir Nachmittags nochmal runter in die Stadt gegangen. Beide Teams, Team Malade und Team Wandersleut, waren am Start. Wir haben uns am Karussel getroffen und dort ein üppiges Eis, mit etwa 8000 Kalorien, davon 98% Zucker, zu uns genommen.[^4] Dann ging es nochmal an den See, wo verschiedenste Gefahren auf schlafende Touristen lauern.
[^4]:Marco hat seine Liebe zu Baiser wiedergefunden, von dem in jedem Eis 2 große Stücke versteckt waren.

Zappi in Gefahr...
Auf dem Heimweg haben wir noch einen schönen Pavillon im Park entdeckt mit einer fast perfekten Brigitte-Bardot-Imitatorin.

Im Park mit MA
Endlich zurück, wurde wieder etwas zu Essen gezaubert. Es gab Klassiker der Junggesellenküche: Spaghetti, Tomatensoße und Pesto, Brot sowie liebevoll zubereitete Grillreste. Trotz des Charakters eines letzten gemeinsamen Mahls hier, waren Stimmung und Essen sehr gut.
Als Event nach dem Abendessen haben sich unsere lieben Frauen einen Wettbewerb mit Preisen für ihre lieben Männer ausgedacht:

Wer steht am längsten auf einem Bein: Bernd!

Münzwurf (Schängele): Rick

Tischkickerballjonglage mit Federballschläger: Marco

Tischkickerwettspielen: Zappi
So standen alle Sieger fest und durften in der Reihenfolge der Siege aus den fürstlichen Preisen auswählen:

Die Mühe hat sich gelohnt: Das waren die Preise!!!
Obwohl nacheinander ausgewählt wurde, waren alle froh und haben ihre jeweilige Errungenschaft stolz präsentiert:

Freu(n)de am Fuß: Die gewonnenen Preise
Danach ging es weiter mit der Restevernichtung, was konsumiert ist, muss nicht mit nachhause genommen werden.
Leider war der schöne Urlaub heute wieder zuende. Noch eine Fahrt zur Boulangerie - erstmals ohne den Erwerb von Brioche - und danach ein letztes gemeinsames Frühstück vor Ort.
Gepackt und aufgeräumt war sehr schnell, viele Helfer mit viel Eifer machten es möglich. Gepäck hatten wir für 3,5 Tage nicht viel und die Vorräte waren weitgehend aufgebraucht.
Gegen 10:00 Uhr sind wir dann aufgebrochen, nachdem wir das Haus der sehr sympathischen Schwiegermutter des Vermieters übergeben haben.
In Luxembourg noch schnell getankt und gerastet, waren wir um ca. 15:30 Uhr nach unproblematischer, staufreier Fahrt wieder zuhause. Marco konnte so seinen Termin um 15:45 Uhr problemlos wahrnehmen.
Goßer Dank von allen an alle für den jeweiligen Beitrag zu den schönen Tagen, inbesondere an Michelle für die gute Idee!
Zum Abschluss Michelles cineastischen Meisterwerke mit vielen, vielen Highlights:
Tag 1
Tag 2
Tag 3