Alpenpasstour 2024

auf dem Weg nach Slowenien

Hier ein Link für das Tracking, falls jemand schauen möchte, wo wir gerade sind ;-):

https://adelheidi.de/nextcloud/index.php/apps/phonetrack/publicSessionWatch/c11ee07f1939f61c220d30ac3cf232be?lineToggle=1&refresh=120&arrow=0&gradient=0&autozoom=1&tooltip=0&linewidth=4&pointradius=8&nbpoints=1000


Zusammenfassung und Fazit

Slowenien ist wünderschön und die Slowenen sind ein tolles, sehr sympathisches Volk. Es ist immer eine Reise wert und bietet unglaublich viele Facetten.

Wir haben mit dem Triglav, der Mangartstraße, Bled, Kroatien und dem Rest der Reise viele tolle Sachen gesehen und erlebt.

Leider gibt es noch viele Schotterstraßen und auch vermeintlich laut Navi gut ausgebaute, große Straßen, stellen sich als kleine Wirtschafts- oder gar Waldwege mit zweifelhaftem Straßenbelag von Weiler zu Weiler führend heraus. Hier müssen Planung und Navigation verbessert werden.

Letztes ist es eine Überlegung wert, die Fahrstecke zu verkürzen, zumindest so ausgeprägte Etappen wie am letzten Tag zu vermeiden:

Wiedergegeben ist die Tour hier.

Tourdaten

Gesamtdaten der Tour

Tag 6 0309.2024 Heimreise

Nachdem wir gestern das Ende der Reise gebührend gefeiert haben, sind heute nicht alle gleich gut aus dem Bett gekommen. Jordi macht die Rippe zu schaffen.

Dennoch liegen ca. 800km vor uns und es ist schon 9:00 Uhr. Mal schauen, was der Tag außer Fahrspaß noch bringt.

Wir sind noch teilweise schöne Strecken gefahren

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und haben, da wir noch nichts gefrühstückt hatten, gegen 10:30 Uhr bei Pizzeria Nagler in Badia Abtei Pause gemacht. Da es dort kein Frühstück gab, haben wir Pizza gebruncht und die Aussicht genossen:

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Hier ergab sich das wirklich seltene Bild, dass alle 5 Reisende gleichzeitig mit dem Handy beschäftigt waren:

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Danach ging es zügig weiter über Innsbruck, GAP, Oberammergau Richtung Augsburg, teilweise mit waghalsigen Überholmanövern und wahnsinniger Geschwindigkeit. In Augsburg trennten sich dann unsere Wege, Joggi und Jordi fuhren langsam über die Autobahn, Heiko und Carlos schnellstmöglich und weiter Richtung Stuttgart. Das gab Ankunftszeiten von 21:00 Uhr, 21:30 Uhr und 23:10 Uhr, wobei ich auch den weitesten Weg hatte.

Mit 830km und 10:40 Stunden reine Fahrzeit war das eine Etappe, die mich noch die nächsten beiden Tage im Griff hatte.

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02.09.2024 Tag 5

Schon um 7:00 Uhr waren Joggi und ich im Meer. Ein herrlicher Start in den Tag.

Hier auf dem Campingplatz gibt es ein Lädchen, in dem wir Croissants und Kaffee gekauft haben. Eiscafe und Nescafe mit Croissants, etwas spartanisch aber dem Campingplatz angemessen.

Wir sind dann gegen 10:00 Uhr abgefahren Richtung Cortina d'Ampezzo. Zunächst nach Triest, dann weiter Richtung Udine.

Erstaunlicherweise wurde die es nach jeder Kurve heißer und heißer, bis 35° C. Das ist schon jenseits des guten Wetters...

Wir haben hinter Udine hier

https://omaps.app/44EORtjZbP/Gebäude

Pause gemacht. Natürlich gab es Pizza und einen tollen Nachtisch, nämlich Zitronensorbet.

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Die Bedienung hat sich sehr über unsere internationale Gruppe gewundert, weil Jordi sich als Spanier ausgegeben hat, Carlos als Portugiese und Joggi wurde von ihr als Russe erkannt 😂. Dazu noch der Heiko als tedesci und bei mir hat sie wohl noch überlegt...

Nach einem weiteren Waldweg trennten sich die Wege bis Cortina d'Ampezzo, wo uns wieder vereint haben. Auf das war nicht der wahre Jakob.

Hier ist leider noch das jüngste Motorrad unserer Gruppe dem Fahrer nahezu im Stand beim Wenden umgefallen. Dabei ist JV leider auf eine Rippe gefallen, was ihm zunächst große Schmerzen bereitet, aber auch zügig gebessert hat.

In Cortina d'Ampezzo haben wir zunächst das deutlich andere Preisgefüge kennengelernt. Statt noch ca. 20-25km zurück zu fahren, haben wir unser Budget erhöht und die teuerste und älteste Unterkunft der Reise gebucht. Ein gespenstisches Haus, völlig verlassen, ca. 1km vom Zentrum entfernt. Der Schlüssel lag unter der Fußmatte und das Appartement im 2. OG sah so aus:

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Luxus in Cortina d'Ampezzo

Den letzten Abend haben wir in der einzigen offenen Bar der Stadt gebührend ausklingen lassen.

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01.09.2024 Tag 4

Heute gab es zunächst keine Besonderheiten. Frühstück im Guesthouse, eine laaaaanger Schotterpass und Mittagspause kurz hinter Celje.

Die Strecke um Maribor und Ptuj haben wir ausgelassen. Dafür planen wir um und fahren im Kurvenmodus nach Kroatien ans Meer.

Da sich die Schotterpisten häuften, kam brechtigter Unmut auf. Wir haben dann umgestellt auf schnellsten Weg ohne Autobahn und Mautstraßen. Ab da gab es keine Waldwege mehr und nur noch große, schöne Straßen.

Gegen 19:00 Uhr sind wir in

https://omaps.app/84EQ5TQvyH/Gebäude

angekommen.

Das Haus steht auf einem Campingplatz am Meer, tolle Lage 😃.

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Wir sind heute ordentlich gefahren:

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31.08.2023 Tag 3

In der schönen Pension, in der wir untergekommen sind, gab es kein Frühstück. Der Wirt hat uns deshalb empfohlen, eine Frühstückskiste zu bestellen. Vier Portionen würden für uns 5 ausreichen...

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Die Frühstückskiste, ein gute Sache

Gegen 8:30 Uhr kam der Anruf, unmittelbar danach wurde die Kiste gebracht. 14€/Person und der Tisch war reich gedeckt.

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Ein herrliches Frühstückplätzchen im fabelhaften Motorradambiente

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Ein fröhlicher Zaungast hat auf uns aufgepasst

Im weiteren Verlauf der Reise ging irgendwann der Straßenbelag aus. Entgegekommende Motorradfahrer haben wild gestikuliert und wir wild zurückgewunken. Es offenbarte sich bald, was sie uns sagen wollten: Die nächsten 12km waren Schotter, teilweise sehr tief. Dafür auch extrem staubig. Auf diesem schwammigen Untergrund lernt man sein Motorrad kennen und lieben.

Staubweiß und eine interessante Erfahrung reicher haben wir die Herausforderung gemeistert.

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Zeit mal wieder zu putzen...

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Die Schotterpiste

Hier haben wir später Mittagspause gemacht.

https://omaps.app/84EPXjLwJo/Štrukelj

Und herzlich wie die Slowenen sind, gab es einen schönen Kaffee hinterher.

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Der Tag war sehr ereignisreich. Ein Mitfahrer fühlte sich bemüßigt, eine Bodenprobe zu nehmen. Der Schaden beschränkt sich auf einen Spiegel - wieder was gelernt!

Die Natur in Slowenien ist abwechslungsreich und immer wunderschön!

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Ich konnte meine Mitfahrer durch falsche Versprechungen und vage Angaben dazu zwingen, bis nach 18:00 Uhr und bis Luce zu fahren. Hier haben wir eine besonders schöne Wohnung gefunden:

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Das Appartement in Luce

Wir sind leider bei Weitem nicht so weit gekommen, wie wir es müssten, um die Tour zu schaffen. Wahrscheinlich werden wir kürzen müssen... besser als zu wenig Strecke zu haben.

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Fahrstatistik


30.08.2024 Tag 2

Der Tag ging mit leckerem Frühstück und einem magischen Schlüsseltrick los. Als wir alle abfahrbereit in der Sonne darbten, kam und kam der Heiko nicht. Es stellte sich heraus, dass er seinen Zündschlüssel nicht finden konnte. Nach geraumer Zeit und einige Liter Schweiß später fand Heiko den Schlüssel tief unten in der Gepäckrolle in der Hosentasche der lange eingepackten Jeans.

Danach hat Carlos übersehen, dass wir nach rechts abgebogen sind 🤦, was wir aber berichtigen konnten.

Wir sind dann auf den Mangart gefahren und haben dort die unglaubliche Aussicht genossen. Auch die alte Militärstraße mit bis zu 22% Steigung ist die 10 € Gebühr mehr als wert.

Hier ein paar Eindrücke:

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Oben haben wir 3 Birdmen mit Wingsuits wenige Meter über uns hinwegfliegen sehen. Das war sehr beeindruckend! Ich empfehle, den oben verlinkten Wikipedia-Artikel und dort das Video eines solchen Fluges anzuschauen!

Der Fahrtag war auch im Übrigen wunderschön. Slowenien ist ein herrliches Land mit sehr viel unberührter Natur, jedenfalls hier im Triglav-Nationalpark und den Karawanken im Allgemeinen.

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Die Menschen sind freundlich und aufgeschlossen, geradeso wie wir 😃.

Wir sind abends letztlich in Bled gelandet und haben dort die Pension Kokolu gefunden. Ein besonders freundlicher Wirt, der uns mit Bier und Kuchen begrüßte, zeichnet diese Pension aus, die man uneingeschränkt empfehlen kann. Die Nähe zum Zentrum, einem Markt und einer schönen Bar runden das Erlebnis ab.

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Danach sind wir zum See gegangen und haben den Abend ausklingen lassen.

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Der Bleder See

Heute sind wir viel kürzer und weniger gefahren, aber dafür ausschließlich "Quality-Road".

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29.08.2024 Tag 1

Nach einer viel zu kurzen Nach ging es schon um 5:55 Uhr los Richttung Aral Tankstelle. Wie durch ein Wunder sind alle pünktlich erschienen. Es ging dann - wie abgesprochen - kurz nach 6:00 Uhr los. Ein weiteres Wunder!

Über die A3 sind wir gut vorangekommen. Bei Würzburg sind wir nach Süden abgebogen und dann bis kurz vor Burtenbach gefahren. Es ging weiter nach GAP, Oberammergau, Innsbruck und dann immer weiter Richtung Tolmezzo. Wider Erwarten sind wir dort auch tatsächlich am Anreisetag angekommen.

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Erste richtige Stärkung etwa zwischen München und Gardasee in der Bar Briol

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Und alle Kinder sind froh

Die Suche nach einem Hotel war schwieriger als erwartet; wir sind aber letztlch im Hotel alla Fonte gut untergekommen.

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Der Schlaftrakt des Hotels

Kurz vor Toblach, also Dobbacio, haben wir uns im Verkehrsgetümmel verloren. Auf der Strecke war sehr viel los, die Jungen vorne haben überholt, die Älteren hinten haben Geduld geübt.

Nachdem wir uns verloren hatten, fing Joggi an, mit Verve und Ausdauer für einen Umweg über Cortina d'Ampezzo zu werben. Es hat sich als großer Fehler herausgestellt, Joggis Idee nicht sofort zu verfolgen, da er sich als wahres Kurven-Trüffelschwein erwiesen hat. Sein Umweg war im Ergebnis kürzer, weniger befahren und deshalb schneller. Landschaftlich ging es durch die Dolomiten, vorbei an den 3 Zinnen, mehr braucht man nicht anzumerken.

Gegen 21:30 Uhr haben wir das Essen bestellt. Nach 14 Stunden Fahrt und 784km fahrt haben die meisten von uns hinreichend Bettschwere entwickelt.

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Ein 🐻💪 Tag


28.08.2024 Tag 0: Anreise

Leider hatte ich im Büro noch relativ viel zu tun ud bin erst gg. 20:00 Uhr herausgekommen. Danach bin ich nach Grosskrotzenburg aufgebrochen und gg. 22:15 angekommen und wurde von Britta und Heiko herzlich empfangen.


23.08.2024 Zuwachs

Nachdem wir in den letzten Jahren einen Mitfahrer verloren haben, hat sich kurzfrist Jordi entschlossen, mit nach Slowenien zu fahren. Wir freuen uns auf die Bereicherung, willkommen an Bord. Als BMW- und Spanienfahrer, sollte er über hinreichend Freude an langen Touren verfügen.


18.08.2024 Verwirrung

Nachdem wir in dieser Gruppe schon seit vielen vielen Jahren Motorrad fahren, geschehen doch noch Dinge, die uns alle staunen lassen. Den Termin für die Tour legen wir relativ frühzeitig fest, mindestens 6-9 Monate vorher. Dennoch ist es einem Mitfahrer, dessen Spitzname Joggi hier nicht genannt werden soll, gelungen, den Termin falsch einzutragen. Es wurde dann telefonisch schnell abgeklärt, dass wir entweder die Tour um einen Tag verkürzen oder nach hinten verschieben. Die Abfahrt erfolgt jedenfalls erst am 29.08.2024...

Bestimmt wird es sich der Chaosstifter nicht nehmen lassen, diesen Fauxpas durch Großzügigkeit mit slowenischem Wein vergessen zu machen.


07.08.2024

GPS-Logging

Mit meinem Phonetrack-GPS-Logger war ich in letzter Zeit nicht zufrieden. Es wurden nur gelegentlich Punkte aufgezeichnet, so dass man auf keinen Fall nachvollziehen konnte, welchen Weg man gefahren ist. Zunächst habe ich dann GPS-Logger ausprobiert, erhelbich besser war die Aufzeichnung damit nicht. Dann bin ich auf µlogger gestoßen und siehe da, es funktioniert. Noch ein paar Versuche mit den Parametern, und der Aufzeichnung der Slowenientour sollte nichts entgegenstehen.

Tankrucksack

Da es immer wieder Sachen gibt, auf die man spontan und entspannt Zugriff haben möchte (Portemonnaie, Handy, Getränke, usw.), habe ich mir von SW-Motech den Daypack Pro Tankrucksack gegönnt. Er wird mit einem Tankring und Magneten, die einen Einrastmechanismus auslösen, fixiert. Die Tour hat gezeigt, eine sehr gute Anschaffung, der Tankrucksack ist durchdacht und im Alltag hervorragend zu gebrauchen.


06.08.2024

Heute kam das Motorrad nur schwer in die Gänge. Da die Batterie fast neu ist, kommt sie eigentlich nicht als Ursache in Betracht. Eine Überprüfung des Anlasserfreilaufes hat auch zu keinem Ergebnis geführt. Mein Nachbar Mario gab mir den Tipp, es könne der Anlasser sein. Das Beschwerdebild passt: Erst passiert nur wenig, der Anlasser zieht dabei viel zu viel Strom und zwingt so die Batterie in die Knie, dann dreht er durch und startet. Zumal die Batterie sich auch nach den Startversuchen als gut geladen präsentiert hat. Ein neuer Anlasser mit 1,3 kW statt des Original Valeo mit 1,1 kW ist schnell bestellt. Schon am Samstag kam der Anlasser, fix eingebaut und schon ist das Motorrad wieder gut angesprungen 👍💪.


30.05.2024 Borbro

Nach langem Überlegen und Lesen habe ich mir in Ungarn die Borbro-Sitzbank bestellt. Ein sehr netter Kontakt mit dem Inhaber Gabor, gute Beratung und alles hat so geklappt, wie besprochen. Ich sitze jetzt 3cm höher und bequemer, die Fahretappen können hoffentlich - zur Freude aller - deutlich ausgedehnt werden 😉😃[^1] [^1]:Die Anschaffung hat sich als äußerst wertvoll erwiesen. Noch nie war das Sitzen so angenehm. Auch nach der ambitionierten Hinfahrt und der brachialen Rückfahrt gab es keine relevanten Schmerzen im Sitzbereich. Die Borbro-Philosophier, dass die Sitzbank die Verbindung von Fahrer zu Motorrad ist, zahlt sich voll aus.


26.05.2024 Tempus fugit

Da die erste Jahreshälfte fast um ist, kommt die Slowenienreise schnell näher. Ich habe deshalb heute die Route nochmal überarbeitet. Wir haben jetzt 33 Stunden Fahrt in der Planung, das sollte eigentlich reichen. Sonst wird improvisiert. Die Strecke kann hier heruntergeladen werden.

Geplant ist, dass ich in das beschauliche Großkrotzenburg reise, von da geht es über die Autobahn weiter bis nach Augsburg. Über die Landstraße bis zum Beginn der Tour sind es dann noch mehr als 10 Stunden, so dass wir hier über schnelle Straßen weiter abkürzen werden müssen, damit wir wenigstens 3-4 Tage in Slowenien fahren können. Das sollte sich aber spontan, je nachdem, wie wir auf den Landstraßen durchkommen, entscheiden lassen.


05.04.2024 Schraub' Schraub' Schraub'

Die BMW ist doch schon etwas in die Jahre gekommen. Ich habe ihr deshalb neue Einspritzventile der 1200er gegönnt, ausgelitert natürlich. Die zerstäuben den Kraftstoff wesentlich feiner und das Motorrad ist tatsächlich kaum wiederzuerkennen. Seidenweicher Motor und der Leistungseinbruch zwischen 4000 und 5000 U/min ist annähernd verschwunden. Das hat sich wirklich gelohnt. Als nächsten werden noch die Ventile eingestellt und die Drosselklappen synchronisiert; der TWINMAX steht bereit.[^2]

[^2]:Nachher hat sich noch ein etwas größerer Wartungsstau herausgestellt: Steuerkettenspanner links ersetzten, Ventile einstellen, Ölwechsel Motor, Getriebe und Kardan, Brems- und Kupplungsflüssigkeit, Benzin- und Luftfilter erneuern, Drosselklappensynchronisation, Wechsel des Poly-V-Riemens, Zündkerzen erneuen... die 80.000er Inspektion halt. Im Mai gab es noch TÜV - ohne Probleme. Dann hinten sicherheitshalber noch Brembos neu gemacht, Slowenien ist bergig.


Planung und Vorbereitung

Wegen der Unwetter konnten wir 2023 nicht nach Slowenien fahren, das holen wir dieses Jahr nach. Der Plan steht ja bereits. Statt den Aufwand mit dem Anhänger zu betreiben, werden wir - erstmals - einen Tag länger fahren, nämlich vom 28.08.-02.09.2024.

Die Route ergibt sich in diesem kleinen Land fast von selbst, die Anreise werden wir als motorradliches Highlight gestalten:

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Die folgenden Highlights wollen wir nicht auslassen

Bled und der Nordwesten
  • Bled, S. 64
  • Bohinj, S. 68
  • Kobarit mit dem Soca-Tal, hinter Bovec, S. 73, 75
  • Kranjska (Kronau), S. 70
Lubljana und die Landesmitte
  • Celje (Cilli), S. 54
Maribor und der Nordosten
  • Maribor, Stadt und Essen, S. 106f.
  • Ptuj, Essen und Glasfrabrik mit Factory-Outlet, S. 114
Piran und der Süden
  • Postojna, Essgelegenheiten, S. 94
  • Novo mesto (historische Stadt), S. 97
  • Lipica, Essen im Cas Krasna, S. 85