Urlaub 2025 in Kroatien

Tag 1: 06.07.25

Wir sind früh, um 8:10 Uhr, gestartet und mit dem Jeep gefahren. Von Kottenheim ging es fast ohne Stau nach Salzburg. Dort sind wir schon um 14.30 Uhr angekommen. Hätte ich gewusst, dass die Familie der Fahrt mit dem E-Auto Capri so offen gegenübersteht, wären wir damit gefahren.

Wir haben das zentral gelegene Hotel bezogen und uns dort wegen eines Gewitters erst einmal eineinhalb Stunden ausruhen müssen.

Gegen 17 Uhr sind wir dann in die Stadt gegangen, zuerst zum Schlosspark und dem Schloss Mirabell.

Danach sind wir auf die andere Seite der Salzach gegangen, wo ein lustiger und langezogener Markt stattgefunden hat.

Beendet haben wir den Stadtrundgange in Zwettlas Wirtshaus, wo wir trotz aller größten Stresses des Personals einen hervorragenden Service erlebt haben.

Hier die Eindrücke aus Salzburg:

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Tag 2: 07.07.25

Nach dem guten Frühstück in Flöckners Hotel sind wir entspannt aufgebrochen nach Bled. Die slowenische Vigniette kann man problemlos online kaufen.

Über den Karawankentunnel ging es dann nach Slowenien.

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Der Karawankentunnelmund

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Auf dem Weg nach Bled

In Bled gab es für mich eine neue schön grüne Regenjacke. Am Bleder See haben wir einen Kaffee getrunken und ein Eis gegessen sowie die berühmten, slowenischen Cremeschnitte in Imbissqualität. Dann ging es weiter in Richtung Kroatien, Medulin.

Um Ljubljana herum hatten wir leider viel Stau. Wir sind gegen 17.30 Uhr in Medulin angekommen. Das Hotel haben wir gut gefunden. Die Halbpension sieht so aus: Das Hotel hat ein riesiges Buffet mit allem, was Das Herz begehrt. Das Hotel ist richtig groß, derzeit beherbergt es gut 800 Gäste. Es bietet auch 3 Pools, einen Fitnessraum und ein tägliches Unterhaltungsprogramm.

Nach dem Sport haben wir noch einen Rundgang gemacht und ein Glas Wein getrunken. Die typische Weinrebe ist eine sehr alte namens Malvasia und sehr lecker.

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Malvasia im Glas

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Am Meer


Tag 3: 08.07.25

Am 3. Tag haben wir zunächst morgens unseren Sport gemacht. Dann sind wir nach Pula gefahren. Natürlich zum Decathlon. Danach in die Innenstadt anschauen und etwas essen.

Pula ist eine sehr schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Es gibt hier mindestens so viele Eisdienen wie es in Mayen Barbershops gibt.

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Abends waren wir noch in einer Weinbar, als es heftig zu schütten anfing. Wir waren hier mehrere Stunden gefangen und mussten die Zeit mit Weinkonsum Überbrücken.

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Warten während des Unwetters

Als wir nach Hause gingen, hat es etwas nachgelassen und wir sind nur an den Füßen nass geworden.


Tag 4: 09.07.25

Heute haben wir einen Chill-Tag gemacht. Ohne Sport. Einfach mal ausgeruht. Wir waren im Pool und im Spa-Bereich.

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Chillaui im Spa-Bereich

Abends sind wir noch zur Kirche in Medulin gegangen.

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Danach über die Promenade nach Hause. An der Promenade gab es noch einen Aperol-Spritz.

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Die Promenade ist ein rechter Zirkus, ein großer Bereich vollständig auf Touristenbespaßung ausgelegt.

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Der Hafen ist noch das Harmloseste an der Promenade

Am nächsten Tag haben wir bei der Weinprobe erfahren, dass hier überwiegend Albaner ihre Dienste und Produkte anbieten, was mit der istrischen Kultur nichts zu tun hat.


Tag 5: 10.07.24

Heute waren wir bei der Trapan Weinprobe mit Lorena und Dario. Ein echtes Abenteuer. Mit der großen Lorena ging es in ihrem privaten Fahrzeug durch die Dörfchen zum Weingut Trapan. Bruno ist ein Schnellsprecher und -denker, der statt der angekündigten 6 Weine 8 zur Verkostung ausgegeben hat. Und die sind alle sehr speziell: Spontanvergärung bis zum Ende. Der letzte aus der Syrah-Rebe, ein Rotwein, kostet pro Flasche 150 €.

Danach haben wir am Pool gechillt, waren im Meer und sind später Abendessen gegangen. Abends sind wir mit Lewin nochmal über die Promenade gegangen, haben uns ein Eis gegönnt und den Abend dann mit Laško am Meer ausklingen lassen.

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Mit 9 Stunden habe ich einen persönlichen Langschlafrekord aufgestellt.


Tag 6: 11.07.25

Sylvia war schon früh unterwegs am Meer und schwimmen. Nach dem Frühstück hatten Lewin und Rick etwas Freizeit, bis um 11:00 Uhr das Surprise-Training bei Dario anstand. Das Training war super, Dario hat sich alle Mühe und uns den Rest gegeben.

Um 13:00 Uhr hat Dario ein Olivenöl-Tasting angeboten, zu dem neben uns 3 noch ein wortkarger Österreicher aus Graz hinzukam. Es gab ein gutes und ein sehr gutes Olivenöl zu kosten. Wir haben gelernt, das Olivenöl nach frisch geschnittenem Gras oder auch Äpfeln schmecken und im Hals brennen muss. Fehlt dieser Geruch, enthält das Olivenöl keine Polyphenole (aka sekundäre Pflanzenstoffe) und ist minderwertig.

Diese Zusammenhänge und das Treiben der Olivenölmafia wurde in einem Buch von Tom Mueller dargestellt:

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Mittags sind wir dann nach Pula zum Weingut Benazic gefahren und haben dort Wein gekostet und 0,25l Olivenöl für 10 € und Wein gekauft.

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Weinprobe beim Weingut Benazic

Nach dem Abendessen sind wir mit Wein ans Meer gegangen und haben gelesen.

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Tag 7: 12.07.25

Nach dem Frühstück sind Sylvia und ich zu der Insel Levan aufgebrochen. Lewin hat bevorzugt, im Hotel zu bleiben. Über eine abenteuerliche Schotterpiste ging es zu einer Landzunge, von der aus es nicht weit über das Meer zur Insel ist. Den Tipp haben wir von Lorena bekommen; auch die Einheimischen würden diesen Weg wählen.

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Hier sind wir mit einem coolen Schipper in einer Nussschale übergesetzt für 7 Euro pro Person. Da wir die einzigen Passagiere waren, konnten wir ihm noch Tipps zu Insel Levan entlocken. Insbesondere welche Bar die bessere ist.

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Levan hat einen ca. 200 bis 300 Meter breiten Strandbereich. Der Rest der Inselküste soll felsig sein. Am Ende des Strandbereichs wurde es leider zusehends vermüllt. Hier hat eine dritte Bar offensichtlich in Corona-Zeiten aufgegeben.

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Da es noch relativ leer war und erst im Zug unseres Aufenthalts voll wurde, konnten wir herrlich und einsam im Meer schwimmen.

Danach gab es noch ein Bier bzw. eine große Sangria und wir sind wieder zurückgefahren.

Von Dario hatten wir den Kontakt zu Thea, die uns Olivenöl verkauft hat. Der etwas seltsame Bruder hat das zum Hotel gebracht. Ein 5 Liter Kanister für 100 Euro. Das Öl duftet herrlich. Der Geruch nach frischem Gras lässt auf reichlich Polyphenol schließen. Später waren wir noch am Pool und im Meer schwimmen.

Abends sind wir noch spazieren gegangen. Wir wurden dann aber von einem Regenschauer ins Zimmer getrieben.

Tagsüber haben wir schon das Gros zusammengepackt.


Tag 8: 13.07.25.

Heute ist Abreise Tag aus Medulin. Um uns vom Meer zu verabschieden, sind wir schon um 7:30 Uhr für 20 Minuten schwimmen gegangen. Lewin hat es bevorzugt, im Hotel zu bleiben.

Danach waren wir zum letzten Mal bei dem reichhaltigen Frühstücksbuffet und haben uns für den Tag Proviant in den Bauch geschlagen. Pünktlich um 10:00 Uhr sind wir aufgebrochen Richtung Ljubljana (gesprochen: Lublana!). Da an der Hauptstrecke Stau angezeigt wurde, sind wir über Land gefahren. Herrliche kleine Sträßchen, die sich kurvenverliebt durch die Landschaft winden, laden ein, um hier auch mal mit dem Motorrad lang zu fahren.

Von 13 Uhr bis 15 Uhr haben wir uns Ljubljana angeschaut. Eine schöne pittoreske Großstadt mit ca. 285.000 Einwohnern. Hier gab es ein leckeres Eis und später noch einen Kaffee. Dort haben wir einen österreichischen Onkel Hans kennengelernt mit seiner Frau, eine Französin. Die beiden haben sich sehr gerne mit uns unterhalten. Irgendwann sind wir aber aufgebrochen, um weiter zu fahren nach Villach.

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Ljubljana hat uns mit den vielen Weinbars gut gefallen. Hier wollen wir nochmal hinfahren. Nochmal: Ausgesprochen wird Ljubljana übrigens Lublana.☝🏼.

Gegen 16 Uhr sollten wir in Villach ankommen.

Wir waren dann noch am See schwimmen und sind abends bei Wolfis Fischrestaurant essen gegangen.

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Der Ossiacher See I

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Der Ossiacher See II

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Unser Haus am See


Tag 9: 14.07.25

Heute waren wir auch noch am Faaker See. Der ist herrlich blau. Es gibt hier ein frei zugängliches Schwimmbad; typisch Österreich, das gäbe es in Deutschland ohne Eintritt nicht.

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Tag 10: 15.07.2025

Heute reisen wir nachhause. Sylvia wollte noch am Tegernsee übernachten, Lewin wollte unbedingt nachhause. Wir haben den Kompromiss geschlossen, den halben Tag noch am Faaker See zu verbringen und dann nachhause zu fahren. Auf dem Faaker See haben wir eine Rundfahrt mit einem Elektroboot gemacht, ein lustiger Spaß für 26 € für eine Stunde.

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Alle haben Spaß im Boot

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Der Kapitän lenkt die Geschicke der Passagiere mit ruhiger Hand und großer Ruhe

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Der Hausgästebegriff wird weit ausgelegt

Nach einem weiteren kurzen Halt in Miesbach (da wird Frühling gar nicht gedreht 😂) sind wir weiter nachhause gefahren. Gegen 22:30 Uhr sind wir weitgegehend ohne Stau gut angekommen.