
rasant durch Eifel, Saarland und Pfalz
Hier zunächst der für dieses Jahr geplante Weg, den wir noch nie zu 100% umgesetzt haben
Im Weingut Reis waren wir sehr gut aufgehoben. Die fehlenden geistigen Getränke vom Vortag haben wir überkompensiert. Es war ja auch schließlich unser Abschiedsabend.
Wir sind dann noch ein bisschen Richtung Saarland gefahren. Wir haben uns aber entschieden umzukehren. Mit dem Kurvenmodus sind wir kurzerhand nach St. Goar gefahren.
Zunächst haben wir einen Stopp in Oberwesel gemacht und die herrliche Aussicht genossen.
Die Aussicht vom Loreley-Aussichtspunkt oberhalb von Oberwesel

Der Loreley-Aussichtspunkt oberhalb von Oberwesel

Oberwesel
Danach haben wir in St. Goar noch etwas gegessen.
St. Goar
Hier haben sich dann unsere Wege getrennt. In einer bzw. drei Stunden entspannt nach Hause fahren ist wirklich mal was Besonderes.
Tschüss 😭
Bleibt nur, die Fahrstatistik nachzutragen, für eine rundherum gelungene Tour:
Die Fahrstatistik für heute
Die Fahrstatistik für die gesamte Tour
Da wir gestern mehr geistige Gespräche geführt als geistige Getränke getrunken haben, sind wir heute Morgen alle früh, fit und gut gelaunt aufgewacht. Schon um 8.45 Uhr saßen wir auf den Motorrädern.
Unsere Ferienwohnung in Bad Neuenahr-Ahrweiler hatte eine Besonderheit. Die Eingangstür führte in das Bad und von dem Bad in den restlichen Bereich der Wohnung. Eine recht ungewöhnliche Konstruktion, die in Verbindung mit der offenen Dusche und dem offenen Toilettenbereich uns doch sehr wundern ließ.

Jetzt fahren wir erstmal zum Nürburgring.
Vom Nürburgring sind wir Richtung Aachen gefahren. Dort eine Schleife und über Daun und Gerolstein wieder zurück.
Von da aus sind wir nach Trier gefahren. Unterwegs hatten wir ein paar Mal Regen und wenig Sonne. Trotzdem war es ein schöner Fahrtag.
Letztlich sind wir beim Weingut Josef Reis in Mehring gelandet, wo wir sehr herzlich aufgenommen wurden.

Die Fahrstatistik von heute
Nach reichlich Weinkonsum gestern ging es am Morgen schon um 9:15 Uhr los. Die erste Aufgabe war, ein Frühstück zu finden, da die Ferienwohnung das nicht angeboten hat. In der nächstgelegenen Bäckerei gab es Cappuccini, eine Nussecke und belegtes Brot.
Wir sind dann durch den Hunsrück über Simmern nach St. Goar gefahren.


Café am Fuß des Schlosses von St. Goar
Der Plan ist, mit der Fähre nach St. Goarshausen überzusetzen und über Schwalbach nach Bad Neuenahr-Ahrweiler zu fahren.


Zwischenzeitlich sind wir in Bad Ems gelandet, wo wir uns ausnahmsweise mal ein Eis gegönnt haben 😋

Von Bad Ems sind wir über Lahnstein, Koblenz, Mülheim-Kärlich tatsächlich letztendlich bis nach Bad Neuenahr gefahren. Hier haben wir eine Ferienwohnung angemietet und sind auf den Boden der deutschen Bürokratie geschlagen. Es musste zuerst online ein umfangreiches Formular ausgefüllt werden, damit auch die Zahlung der Kurtaxe an die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler gesichert ist. Das hat mehr Zeit in Anspruch genommen als die Herfahrt.


Bad Neuenahr
Die heutige Fahrstatistik
Der Tag begann mit einem wohlschmeckenden, reichlichen Frühstück. Der Herbergsvater ließ es sich nicht nehmen, uns zu erläutern, dass er der evangelisch-freikirchlichen Kirche angehört und für uns beten möchte. Dem haben wir uns nicht verweigert, denn auch wenn es nichts genutzt haben mag, geschadet hat es auf keinen Fall. Und er hat ein paar nette Dinge gesagt, die uns auch hätten einfallen können.
Erste Pause bei Wittlich
Über Wittlich und Bernkastel-Kues ging es dann weiter bis nach Kaiserslautern. Kurz zuvor haben wir in Otterberg Rast gemacht und uns einen Flammkuchen gegönnt.
Flammkuchen in Otterberg
Heute sind wir vollständig ohne Regen ausgekommen. Durch wunderschöne Gegenden ohne jeden Stress hat es uns letztendlich nach Bad Kreuznach verschlagen.
In weiser Voraussicht haben wir uns, nachdem wir uns für Bad Kreuznach entschieden hatten, an einem Weinstand mit Wein eingedeckt. Mit feinherbem Wein macht man nichts falsch. Es musste leider auch Riesling sein, da die Auswahl an Rebsorten begrenzt war. Aber darüber hinaus haben wir noch einen Portugieser Rosé erstanden.
Die Ferienwohnung liegt an der Nahe. Schönheit und Idylle haben viele Gesichter.

In der Dachgeschossferienwohnung gab es leider nur vier bezogene Betten. Die Vermieterin, die wir mit heftigsten Schimpfworten bedacht haben, hat letztendlich mitgeteilt, dass wir im Keller selbst Bettzeug holen und das Bett selbst beziehen sollen. Das werden wir bei Booking.com lobend erwähnen.
Der liebe Carlos hat, da er mal wieder sein Wiegenfest fest gefeiert hat, ausgelobt, er möge uns heute Abend, was Getränke und Essen angeht, freihalten. Der 15-Minuten-Marsch in die Innenstadt war nur halb so lang, vor lauter Freude.
Die heutige Fahrstatistik
Der Tag begann mit einer Verzögerung, weil Carlos sich noch eine neue Batterie in das Motorrad einbauen musste. Quer durch Hessen sind wir letztendlich an die Mosel heruntergefahren, über Brodenbach nach Cochem, Klotten, Landkern, Senheim, Grenderich und schlussendlich in einer Eisdiele in Alf gelandet.
Von dort aus ging es zu einem Motorradtreffen in Alf, wo wir hervorragend verköstigt wurden.
Das geriatrische Motorradtreffen hat uns nicht so in seinen Bann gezogen, dass wir länger als notwendig dort bleiben mussten. Nur eine Minderheit (1 HS) wollte unbedingt vor Ort verweilen.
Über idyllische, schöne und herausfordernde Eifelstraßen sind wir über Daun und letztlich bis nach Manderscheid gefahren, wo wir im Hotel zur Burggräfin, die selbst nicht vor Ort war, gut untergekommen sind.
Abends habe ich ein Sonderlob bekommen, weil ich alle Feldwege, die wir hätten fahren können, ausgelassen habe.
Hier noch ein paar Impressionen vom Tag:
Alle an Bord 😃
Eisdiele in Alf
Motorradtreffen in Alf
Um 8:00 Uhr hatte ich den Termin beim TÜV. Hier hat alles geklappt und die ganze Aktion hat damit ihren Höhepunkt souverän gemeistert 😂💪
Heute Morgen um 8:00 Uhr habe ich die Räder mit den Neureifen bei der Fa. Depta abgegeben, um 13:00 Uhr sollen sie fertig sein. Auch das hat tatsächlich geklappt.
Das Wunder wurde wahr: Die Reifen waren heute Mittag schon da! Also Termin zur Montage ausgemacht, Räder abends ausgebaut und die verblassten orangenen Blinkerbirnen ausgetauscht. TÜV-Termin für den 27.08.2026 gebucht.
Wie vom TÜV – ausnahmsweise nicht völlig zu Unrecht – plakettenverweigernd bemängelt, musste ich meine Reifen ersetzen. Die Nachforschungen haben mich zu den Bridgestone Battlax A41 geführt, die ich bei autodoc.de bestellt und per Vorkasse bezahlt habe.
Und der Reifenservice vor Ort hat mir die Montage am Mittwoch, den 26.08.2026, zugesagt. Morgens bringen, abends abholen.
Also konnte ich direkt noch einen Termin für den 27.08.2026 um 8:00 Uhr zur Nachvorführung beim TÜV vereinbaren – das Glück ist mit den Dummen 😃, wenn alles klappt.
Der TÜV-Besuch hat ergeben, dass mein Motorrad in einem hervorragenden Zustand ist. Außer den orangenen Blinkerbirnen, die nach 23 Jahren langsam verblassen. Kein gravierender Mangel, aber sie müssen ersetzt werden. Dass sie so lange halten und nur am Verblassen scheitern statt an einem veritablen Wendel-Schaden, hätte ich ohnehin nie gedacht. Die Plakette gab es nicht wegen des abgefahrenen Hinterreifens... das hat man davon, wenn man sofort nach der Entdeckung des Ablaufs der Hauptuntersuchungsfrist einen Termin vereinbart. Pflichtbewusst habe ich am gleichen Tag Bridgestone Battlax A41 bestellt, 203 € zusammen, mal schauen, wann sie tatsächlich eintreffen.
Termin und Treffpunkt wurden allen mitgeteilt und sind jedem bekannt. Das Motto der Tour dieses Jahr: „chillaoui". Ich habe etwas Sorge, dass das einreißt... nächstes Jahr werden wir nochmal eine Ferntour planen 😉
Heute habe ich mal wieder Hand an RicksWegeWarte angelegt, meiner ganz persönlichen Wegewarte für die Alpenpasstour. Die Idee ist so einfach wie genial: Man füttert die App mit der geplanten Route und gibt an einem beliebigen Punkt ein, wie lange man noch fahren möchte – schon durchforstet RicksWegeWarte Weg und Ziel nach Festen, insbesondere Weinfesten, Volksfesten, Motorradtreffen und Ähnlichem. Kein mühsames Googeln mehr am Straßenrand, kein sehnsüchtiges Vorbeifahren an einem Fest, von dem man erst hinterher erfährt. Für unsere Motorradgruppe, die nur selten eine Gelegenheit zum Innehalten akzeptiert, ist das von besonderem Wert. Die große kreative Schaffenskraft und Einmaligkeit dieser App sind offenkundig. Jetzt muss RicksWegeWarte nur noch beweisen, dass sie auch in der Pfalz das eine oder andere Weinfest aufspürt.
Beim Um-mein-Motorrad-herumgehen musste ich heute feststellen, dass der TÜV im Mai 2026 abgelaufen ist. Geschwind habe ich für den 21.08.2026 einen Termin vereinbart, um das noch vor der großen Deutschland-Rallye zu beheben.
Mit mehreren Motorradtouren habe ich mich auf diese besondere Alpenpasstour vorbereitet. Heute stand ich an einer Ampel, vor mir zwei neue BMW GS und eine Suzuki GT. Einer der Fahrer der BMW drehte sich zu mir um und fragte mich, wie alt mein Motorrad ist. Nach der ehrlichen Antwort: „23 Jahre" kam ein anerkennender Blick und der Daumen hoch.
So ein Blödmann, habe ich mir gedacht, und mich den ganzen Tag darüber geärgert.
Es lässt sich nicht mehr leugnen, dass meine R 1150 GS, Baujahr 2003, mittlerweile eine sehr reife Dame ist, auf der ein kaum weniger reifer Herr reist.
Die Tour war schnell geplant. Sie führt uns quer durch Eifel, Saarland und Pfalz. Die Seite kurviger.de hat sich als sehr hilfreich herausgestellt.
1.880 km. Erfahrungsgemäß reicht das, um uns die geplante Zeit zu beschäftigen.
Bei einem ersten Planungstreffen im Großraum Großauheim konnte als Ziel für unsere Motorradreise 2026 der Raum Eifel und Pfalz festgehalten werden.
Ein Termin steht auch schon fest: 27.08.2026 bis 01.09.2026.